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Selbstportrait

Die Pony Bar öffnete ihre Glastüren in Richtung Allende-Platz am Eingang zum Campus der Universität Hamburg zum ersten Mal am 12. Juni 2004. Seither versorgt sie Studenten, Professoren und Passanten mit einem günstigen Angebot an leckerem Latte Macchiato. Der Milchkaffe, Croissants, Franzbrötchen oder die hausgemachten Tagessuppen sind ebenso begehrt. Aber die Pony Bar ist nicht nur eines von vielen Cafés am Grindel und Umgebung:

Was tagsüber ein Studenten-Café ist, verwandelt sich nachts in Hamburgs kleinstes Kulturzentrum. Die Pony Bar glänzt seit Eröffnung mit einem prall gefüllten Kulturkalender. Das vielseitige Programm entsteht vor allem mit einer Idee im Kopf: Kultur- und Nachwuchsförderung.


Jeden Montag geben Sänger und Songwriter im Rahmen der Reihe Originalton auf der Bühne des roten Hinterzimmers intime Konzerte. Der Dienstag gehört dem Hip Hop. Entspannte, aber ambitionierte Open-Mic-Sessions sind die Regel. Mittwochs geben Hamburgs Jazzer den Ton an. Nachwuchs-Jazzer und Pianolegenden zeigen Seite an Seite, wie vielfältig zeitgenössischer Jazz klingen kann. Darüber hinaus bietet die Bar ein umfangreiches DJ-Programm, Lesungen, politische Vorträge und monatlich wechselnde Vernissagen.


Zu verdanken ist dieses vielfältige Angebot der studentischen Kulturinitiative "Pferdestall-Kultur-Forum", die sich seit Oktober 2000 dafür einsetzt, auf dem Campus der Universität Hamburg ein Kulturzentrum zu errichten. Im Innenhof des Gebäudes am Allende-Platz 1, in dem unter anderem das Institut für Politische Wissenschaft zu Hause ist sollen Studenten einen Raum bekommen, ihre kulturellen Ideen zu verwirklichen. Der Bau heißt im Studentenjargon "Pferdestall" ? daher der Name der Kulturinitiative.


Gut Ding will Weile haben: Die Eröffnung der Pony Bar war nur ein Etappensieg auf dem Weg zum studentischen Kulturzentrum. Die Helferinnen und Helfer der Initiative - intern gerne Pferdemägde und Stallknechte genannt - kämpfen unermüdlich für den Traum einer großen, offenen, unsubventionierten Plattform für studentische Kultur. Und weil die Pony Bar ihnen irgendwann nicht mehr gereicht hat, die Realisierung des Kulturzentrums im Innenhof des "Pferdestalls" allerdings noch nicht greifbar war, haben sie ihr Engagement erstmal in die Schanze getragen und dort das "Kulturhaus 73" eröffnet. Sozusagen der große Bruder der Pony Bar.


Privater Träger der Pony Bar ist die Pferdestall Kultur GmbH. Der Zweck dieser Gesellschaft und das Ziel ihrer Mitglieder ist, die Bar als eine Spielstätte für Hamburger Künstler und kulturinteressierte Studenten zu betreiben und es ihnen darüber hinaus zu ermöglichen, die vorhandenen Räumlichkeiten und die technische Ausstattung zur Umsetzung ihrer Veranstaltungsideen zu nutzen. Einziges gemeinsames Merkmal aller Veranstaltungen in der Pony Bar: Sie sind und bleiben eintrittsfrei! Wir wollen engagierte Studenten unterstützen, Veranstaltungen zu organisieren und jungen Künstlern durch den offenen Eintritt ein interessiertes und vorbehaltloses Publikum bieten.


Wenn Dich das Konzept interessiert, Du Ideen für Veranstaltungen umsetzen willst, dann melde Dich über info(at)ponybar.de