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17.11.04 16:11 Alter: 13 yrs

Studententreff

Von: Hamburger Abendblatt

Unmögliches möglich machen ist eine Eigenschaft, die Falk Hocquél (35) auszeichnet. Jetzt erfüllte er sich und vielen Studenten einen Traum. Mit der Pony-Bar richtete er auf dem Campus der Uni Hamburg ein Kulturzentrum für Studenten ein. "Ich will den Menschen zeigen, daß sich vieles ändern läßt", sagt der gebürtige Leipziger entschlossen. Sein Engagement setzt der Regisseur am liebsten im Theater um. "Dort kann ich die Emotionen ansprechen und vielleicht etwas in den Köpfen bewegen."

1991 kam Hocquél nach Hamburg. "Zunächst war ich enttäuscht, daß das Meer noch so weit entfernt ist. Aber mir gefallen der Hafen und die Elbe so sehr, daß ich inzwischen ein echter Hamburger geworden bin." Im Winter spaziert er gern an einsamen Stränden. "Da bekomme ich den Kopf frei und schöpfe Kraft für neue Ideen." Die holt er sich, wenn er Museen oder Fotoausstellungen Hamburgs besucht.

Sein Studium der Schauspielregie führte ihn 1994 nach Wien und Basel. Doch es zog ihn zurück an die Elbe. 1998 begann für Hocquél eine fruchtbare Zeit als Künstler. "Kammerspiele, Altonaer Theater, Theater in der Basilika - ich war vollauf dabei, Regisseur zu werden", sagt er. Im Studententreff soll es im nächsten Jahr neben Lesungen und Live-Musik auch Theater geben - vielleicht mit Falk Hocquél als Regisseur.